Wie werde ich ein Star oder 3 Tipps die dich zum "deutschen Superstar" machen
Nun ist es bald soweit. Am 17. Mai 2008 startet das Finale von DSDS (Deutschland sucht den Superstar).
Stop! Superstar? Moment, wie kann jemand als “Superstar” bezeichnet werden, wenn er es letzten Endes doch schneller wieder in den Untiefen des Musikbiz versinkt, als die CDs verkauft werden?
Ich meine, als Superstars kann man diese Künstler ja nun nicht gerade bezeichnen.
Nehmen wir doch den noch aktuellen “Superstar”, den kleinen Hessen…
Selbst die neue Single klingt wie ein warmer Aufguss seines letzten Hits. Ok, kein Wunder, schließlich hat ja auch das Dieterle seine Finger im Spiel und der hat ja schon in den 80er Jahren bewiesen, das man einen Song durch geringfügige Änderungen immer wieder in die Top10 katapultieren kann, aber was nun von dem hyperaktiven ehemaligen Hartz IV-Empfänger kommt, ist (zum Glück) nicht viel.
Auch kein Wunder, denn schließlich stehen die nächsten Superstars doch schon in den Startlöchern.
Doch, wie wird man “Superstar”? Hier meine ultimativen 3 Tipps, wie es unter Garantie gelingt:
Tipp Nr. 1: Sei ein Weichei!
Hysterische Heul-, Kreisch- und Weinattacken kommen bei der Zielgruppe immer an. Und je heftiger, desto besser.
Sowas weckt Mitleid, sowas ruft die Muttergefühle hervor und garantiert feuchte Augen. Und hast du erstmal diese Urinstinkte geweckt, sind dir auch die Zuschauer wohl gesonnen.
Tipp Nr. 2: Wenn du einen Song verhaust, bleib cool!
Egal ob du einen Ton triffst oder nicht. Es ist auch vollkommen egal ob du ein Erscheinungsbild auf der Bühne hast wie ein kalter Burger von McDonalds… bleib cool und zeige ein breites, am besten mit Wasserstoffperoxyd gebleichtes, Grinsen. Was dir das bringt? Na ist doch ganz eindeutig: Den Schwiegersohn-Bonus!
Die Mädels werden auf dich fliegen, und das ist wichtig, denn die Mädels sind die Zielgruppe, die bringen dich nach vorne.
Tipp 3: Spann alle ein die du kennst!
Ein Superstar hat natürlich Fans.
Fans schreiben Briefe und schicken nette Basteleien (egal wie unkreativ).
Und damit diese Fans dir die Stange halten, muss die Post natürlich beantwortet werden. Es muss sich natürlich auch für die gammelige Diddl-Maus bedankt werden, die dir Uschi Machsluchoff aus Klein Hinterwalde schickt. Du musst also deine Familie einspannen, auch Oma muss mitmachen. Und wenn Oma schon massive Probleme mit ihrem Denkstübchen hat, um so besser!
Auch Freunde und die Saufbekanntschaft aus der kleinen Kneipe müssen herhalten. Die Fans merken es doch eh nicht.
Wenn du diese Tipps beherzigst, ist dir dein einziger Nr. 1-Hit sicher. Auch das Album verkauft sich dann wie geschnitten Brot und die Tour durch Baumarkteröffnungen wird ein Renner.
Doch sei wachsam und finde deinen eignen Stil, sonst hast du schnell den Spott der anderen am Hacken (wenn du das nicht so oder so schon hast). Du findest keinen eigenen Stil? Egal, andere können das auch:
Viel Glück auf dem Weg an die Spitze…
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